08.07.2018

Neue Frauen- und Männer-Power für den THW-Einsatz

Drei neue Einsatzkräfte verstärken das Technische Hilfswerk in Weiden

Weiden / Kronach. Das Technische Hilfswerk (THW) in Weiden gratuliert drei frischgebackenen Helferinnen und Helfern zur Erlangung ihrer Einsatzbefähigung. Nach sechsmonatigem intensivem Training mussten diese bei der Grundausbildungsprüfung im Ortsverband Kronach ihr Können unter Beweis stellen. Seit 1. Juli 2018 verstärken die drei Absolventen den Technischen Zug.

Ob Räum- und Pumparbeiten nach Unwettern, Hilfe nach schweren Verkehrsunfällen, großflächige Ausleuchtung von Einsatzstellen oder die Abstützung einsturzgefährdeter Gebäude – das Technische Hilfswerk (THW) hat einen großen Aufgabenbereich. Dieses weit gefächerte Spektrum erfordert eine umfassende Grund- und Fachausbildung, welche die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für den Einsatz qualifiziert. 

Im Ortsverband Weiden wurde dieses Wissen in Theorie und Praxis innerhalb der letzten sechs Monate von den Ausbildern Patrick Strobl, Heinrich Günther, Jürgen Kurzwart und Thomas Schiller in rund 90 Dienststunden vermittelt. Die notwendigen Kenntnisse für den Digitalfunk vermittelte Tobias Steiner. Der Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Hebekissen, Pumpen, Motorsägen, Stromerzeugern und vielen anderen Geräten wurde intensiv trainiert. Ebenso mussten die Grundlagen der Holz- und Gesteinsbearbeitung geübt werden, sodass beispielsweise auch Rettungsöffnungen in zerstörten Gebäuden geschaffen werden können. Großer Wert wird im THW auf die Vermittlung von Gefahren an der Einsatzstelle gelegt und wie man diese begrenzen kann. Neben dem Erlernen von besonderen Rettungsmethoden stand auch eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausbildung inklusive der Grundlagen psychosozialer Einsatznachsorge nach belastenden Einsätzen auf dem Programm. 

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung galt es sich mit rechtlichen Grundlagen, der Systematik der Gefahrenabwehr in Deutschland und den Grundlagen im Bau- und Verkehrswesen zu beschäftigen. Ferner wurden Sonderausbildungen über chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren (CBRN-Gefahren) sowie für die richtige Kommunikation mit analogem und digitalem Sprechfunk abgehalten.

Künftig werden die drei frischgebackenen THW-Einsatzkräfte in den Bergungs- und Fachgruppen ihr Wissen noch intensivieren und sich darüber hinaus noch an den beiden Bundesschulen weiterbilden können. 

Die Einsatzbefähigung haben Anja Künzel, Verena Wolfrath und Hans Zitzmann erlangt. Zur bestandenen Prüfung in Theorie und Praxis gratulierte der Ortsbeauftragte Andreas Duschner, welcher auch den Ausbildern seinen besonderen Dank aussprach.


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